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Marine Luftschiff 3 / L 3

Das Marineluftschiff L 3 geht auf Feindfahrt


 
Marine - Luftschiff  LZ 24 / L 3
L 3 wurde in Fuhlsbüttel bei Hamburg stationiert. 1. Fahrt erfolgte am 11.05.1914. 
In der Nacht zum 20.01.1915 nahm L 3 am ersten Geschwaderangriff gegen England teil.
Er führte Brennstoff für etwa 30 Stunden mit sich und war mit 8 Stück 50-kg-Bomben sowie
11 Stück 28-kg-Brandbomben beladen, die über industrielle Anlagen am Humber abgeworfen wurden.
Am 17.02.1915 befand sich L 3 auf der Höhe von Blavandshuk, wo er gegen einen Schneesturm ankämpfen
musste. Gegen 9.00 Uhr fiel ein Motor aus, gegen 11.00 Uhr ein weiterer. Als sich L 3 gegen 13.00 Uhr auf der
Höhe von Hanstholm aufhielt, meldete er seine Schwierigkeiten über Funk nach Hause.
Wegen des Schneesturmes fuhr er sehr niedrig. Mit nur einem Motor passierte er gegen 17.00 Uhr Esbjerg.
Ziel war das zur Zeit deutsche Tondern. Als dann der letzte Motor seinen Dienst versagte, musste L 3
zur Notlandung über dänischen Gebiet ansetzen, um nicht über die Nordsee abgetrieben zu werden.
Kommandant Kapitänleutnant Fritz vernichtete die Papiere und verbrannte das Schiff. Die Männer
wurden interniert und befanden sich bis Kriegsende in Dänemark.

Kommandanten:
Kapitänleutnant Fritz

Weiter Daten finden Sie hier
Marine Luftschiff L 3